JEDERMANN

Salzburger Festspiele 2017

JEDERMANN

Der Jedermann Salzburg

Der Jedermann in Salzburg - ein Mysterienspiel aus der Feder des Hugo von Hofmannsthal - handelt vom Sterben des reichen Mannes mit dem bezeichnenden Namen Jedermann. Die Geschichte des Jedermann 2017 handelt davon, dass der reiche Herr Jedermann angesichts seines kurz bevorstehenden Ablebens Reue verspürt mit Blick auf seinen nicht eben frommen und menschenfreundlichen Lebenswandel.

Die Handlung spielt im 15. Jahrhundert. Uraufgeführt wurde von Hofmannsthals Werk im Jahre 1911 in Berlin. Seit 1920 ist die „Lebensgeschichte“ des Herrn Jedermann das Markenzeichen der Salzburger Festspiele und wird in jedem Jahr aufs Neue auf den „Brettern, die die Welt bedeuten“, präsentiert.

Jedermann Salzburg - das Markenzeichen der Festspiele

Wer in literarischer Hinsicht bewandert ist, der weiß, dass es den „Jedermann“ schon im Jahre 1490 gegeben hat. Die Londoner Urfassung „Everyman“ war der Ausgangsstoff für das heute weltweit bekannte Werk des Hugo von Hofmannsthal. Aufgrund seines hervorragenden dichterischen Talentes und dieser einzigartigen Art zu Schreiben gilt Hugo von Hofmannsthal bis heute als der tatsächliche Urheber dieses Stückes. Die ursprünglichen Verfasser hingegen rücken dabei eher in den Hintergrund.

Nicht zuletzt befasst sich der im Frühjahr 2006 erschienene Roman „Everyman“ von Philip Roth ebenfalls mit den Höhen und Tiefen des Lebens sowie mit den menschlichen Ängsten vor dem Sterben. Darüber hinaus behandelt Roth in seinem Buch auch die immerwährende Suche nach dem eigentlichen Sinn des Lebens.

Die Salzburger Festspiele 2017 mit dem Jedermann

Alles beginnt und endet mit Gott. So auch der Jedermann 2017 in Salzburg. Dieser tiefreligiöse Aspekt ist im Grunde der Tenor des „Jedermann“, wobei schon dieser eigentümliche Name eine ganz besondere Bewandtnis hat. Lässt er sich doch sehr wohl auch in direkten Bezug zum christlichen Glauben und somit auf einen wesentlichen Teil der Menschheit übertragen.

In der Geschichte des von Hofmannsthal beklagt sich der liebe Gott, dass nur wenige Menschen ihm wirklich zugewandt seien. Um diesen Umstand zu ändern, gibt er dem Tod den Auftrag, den reichen Herrn Jedermann zu ihm zu bringen, damit dieser sodann vor das Jüngste Gericht gestellt werden könne. Gott wollte an ihm ein Exempel statuieren, um die Menschheit zu warnen, damit man endlich wieder gottesfürchtig würde.

Die Salzburger Festspiele - Jedermann gehört in Salzburg dazu

Während Gott damit beginnt, seinen Plan in die Tat umzusetzen, macht sich Herr Jedermann mit seinem treuen Diener und einem prall gefüllten Geldbeutel auf den Weg, um ein Grundstück zu kaufen. Beabsichtigt ist, dort einen Lustgarten für seine Gespielin zu errichten. Auf dem Weg zu dem Anbieter des Grundstücks begegnen die beiden Männer unterschiedlichen Personen, die entweder dem Jedermann viel Geld schulden oder die in sonstiger Form auf sein Gutdünken angewiesen sind. Der reiche Mann aber reagiert, wie man es von ihm gewohnt ist: überheblich und er schert sich nicht um die Ängste und Wünsche seiner Mitmenschen. Umso größer ist nur wenig später seine eigene Furcht, als er plötzlich dem Tod ins Auge sieht und von ihm vor Gottes Richterstuhl gebracht werden soll.

Immer wieder sehenswert: Jedermann Salzburg

Jedermann erhält allerdings die Chance, mit dem Tod zu verhandeln. In seiner wachsenden Verzweiflung, seine Seele doch noch retten zu können, merkt er schnell, dass er von den Menschen in seinem Umfeld keine maßgebliche Unterstützung bekommt. Als er dann auch noch feststellt, dass selbst seine Reichtümer ihm jetzt nichts mehr nützen, packt ihn die nackte Angst.

LEADING TEAM
Brian Mertes, Julian Crouch, Regie
Julian Crouch, Bühne, Masken und Puppen
Olivera Gajic, Kostüme
Martin Lowe, Musikalische Leitung, Orchestrierung
Dan Scully, Licht
Jesse J. Perez, Choreografie

BESETZUNG
Tobias Moretti, Jedermann
Stefanie Reinsperger, Buhlschaft
Peter Lohmeyer, Tod
Hanno Koffler, Teufel/Jedermanns guter Gesell
Christoph Franken, Mammon
Mavie Hörbiger, Werke
Johannes Silberschneider, Glaube
Edith Clever, Jedermanns Mutter
Hannes Flaschberger, Dicker Vetter
Stephan Kreiss, Dünner Vetter
Fritz Egger, Ein Schuldknecht
Eva Herzig, Des Schuldknechts Weib
Roland Renner, Ein armer Nachbar
Sigrid Maria Schnückel, Der Koch
Nikolaus Rucker, Gott

Ensemble 013
und mit Simon Ahlborn, Jordan Deschamps, Tamzin Griffin, Leah Hofmann, Doris Kirschhofer, Saskia Lane, Penelope Scheidler, Robert Thirtle

Jedermann Salzburg Karten sind online erhältlich

Der Anblick einer alten, gebrechlichen Frau - sie symbolisiert das Tun Jedermanns - ändert alles. Durch sie erkennt er sein wahres Ich und verspürt plötzlich tiefe Reue. Damit einhergehend findet er letztlich zum Glauben, wendet sich Gott zu und widersteht dem Teufel.

Gottes Mahnung an die Menschen und somit die Umkehr Jedermanns zum Glauben tragen Früchte: Ein Werk mit Happy End.

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SAALPLAN

DIESE VORSTELLUNG IST NUR IN KOMBINATION MIT ANDEREN VERANSTALTUNG IM RAHMEN DER SALZBURGER FESTSPIELE BUCHBAR!


Bild: Christian Hartmann

TICKET - HOTLINE +43 662 82 57 69-16